Drohnen für Outdoor Sport?

Sind Drohnen für Outdoor Sport besser geeignet als GoPro & Co?

Besser als GoPro? Die Drohnen kommen
Drohnen für Outdoor Sport

Wir haben den Test gemacht. Dass eine Drohe ziemlich coole Aufnahmen machen kann, wissen wir spätestens, seit dem wir die Autowerbungen mal etwas genauer angesehen haben – keine kommt mehr ohne Drohnenaufnahmen aus. Und wie sieht es aus mit Drohnen für Outdoor Sport? Wie stark das Bedürfnis eines jeden von uns ist, das eigene Können digital in Medien zu bannen, hat uns spätestens die GoPro aufgezeigt. Einer unserer ersten Artikel hat sich schon 2015 mit dem Thema beschäftigt: GoPro oder WampenCam? Damals war die GoPro einfach die bessere Alternative. Mittlerweile wurde die SportCam deutlich weiter entwickelt – und die Drohnen haben sprichwörtlich eine neue Dimension in die Outdoor-Filme gebracht: die Vogelperspektive.

Drohnen für Outdoor Sport
Drohne oben rechts im Einsatz

Die Drohne in der Praxis

Jetzt stellt sich die Frage, ob jeder von uns eine Drohne für coole Aufnahmen mit dem Bike braucht? Um es vorweg zu nehmen: wir können es auch nicht ultimativ beantworten, ob Drohnen für Outdoor Sport jetzt das absolute Non-Plus-Ultra sind. Aber wir testen es einfach einmal aus und schreiben Euch die Erfahrungswerte auf. Wir haben Tamas Magyar von Airpix4You, einen der besten Ausbilder fürs Drohnen-fliegen zu ein paar Aufnahmen überreden können und sein Sohn Dominik war auch gleich mit dabei. Location: ein Bike-Park, der Bike-Park am Samerberg von Peter Brodschelm, der uns ebenfalls kräftig unterstützt hat mit seinem Team. Namentlich Moni im Store und Pablo als Fahrer, den ihr auch im Video sehen könnt.

Die Aufnahmen mit Pablo, unserem Jung-Profi sind super geworden. Müssen wir also auf allen zukünftigen Touren auch eine Drohne mitnehmen? Wenn man die Aufnahmen richtig professionell machen möchte, dann braucht man auch professionelle Ausrüstung – und die wiegt! Egal ob es jetzt eine Drohne ist oder eine Outdoor-Cam, die Ausrüstung wiegt. Eine GoPro bietet immer noch ein paar interessante praktische Vorteile: wenig Gewicht, lange Aufnahmezeiten und wenig Zusatzausrüstung. Die Drohne, je besser sie ist, desto mehr Equipment braucht sie, hat einiges an Eigengewicht und alles muss stoßsicher verpackt sein. Dazu zweiter Akku und und und.

Kennt man die Route und weiß genau, wo man biken möchte, dann kann man Atem-beraubende Bilder und Filme machen. Wir haben uns deswegen etwas einfallen lassen: Ihr könnt mit uns zusammen eine Ausbildung bei Tamas machen! Anmeldedaten folgen. Schreibt uns eine Mail an: mail{at}born2.bike Stichwort: Drohnenschulung.

Und noch zur Fragestellung aus dem Video: Haben auch Tourenfahrer in einem Bike-Park Spaß? Auch wenn unsere ersten Fahrversuche in dem Bike-Park sehr bescheiden waren: man sollte vorsichtig starten. Mit jeder Fahrt wird man sicherer und besser. Und dann fängt es an unheimlich Spaß zu machen!

UpDate zum Thema Drohne im Urlaub:

Wenn ihr wissen möchtet, wie es mit den gesetzlichen Bestimmungen aussieht, wenn ihr die Drohne mit in den Urlaub mitnehmen möchtet, dann gibt es hier die ultimative sehr aktuell gehaltene Liste mit allen Infos von Bina und Francis.

10 Kommentare zu „Drohnen für Outdoor Sport?“

  1. Ich finde das richtig gut und ich denke richtig interessant wird es wenn programmierbare Drohnen etwas erschwinglicher werden und man der Drohne eine geplante Route vorgeben kann.

    1. Hi Basti, danke für Deine Anregung. Geplante Route wäre wirklich super. Also auch sehr viel längere Laufzeiten (Akkuleistung und geringeres Gewicht) und vermutlich auch bessere autonome Steuerung bei deutlich kleinerer Bauart.

      1. Ja aber da bin ich positiv eingestellt, die Technik bei den Akkus wird ja relativ schnell immer besser und der Leichtbau ist ja sowieso überall präsent. Eine autonome Steuerung ist definitiv interessant, vielleicht auch mit einer Art „Leine“ für die Drohne , also das sie ihrem Herrchen oder Frauchen nach vorher eingestellten Parametern automatisch folgt. So ist dann keine Route mehr zu programmieren und man kann einfach Querfeldein fahren und die Drohne folgt einem dann. Aber ich denke das ist zu futuristisch gedacht 😀
        Aber cool wäre es.

        Viele Grüße
        Basti

        1. und sogar die „Leine“ gibt es schon: Auto-Follow. Funktioniert aber noch nicht stabil 😉 Aber das kommt auch noch. Ich bin auch schon gespannt.

          1. Ach was?! Da ist aber wirklich was an mir vorbeigegangen 😀 über welche Distanzen und mit welcher Technik ist das denn, wenn auch unzuverlässig, machbar? Und vor allem: Über welche Distanzen zwischen Sender und Empfänger funktioniert das?

          1. Ok das Video ist schon echt cool… Da gucke ich mal nach Nachfolgemodellen. Die Idee ist das wir im Urlaub eine Buggytour über Gran Canaria machen und die Drohne das halt einfach mal aus der Luft filmt und da scheint das doch zumindest für einige kurze Streckenabschnitte ziemlich gut zu sein.
            Aber Breeze gucke ich mir auch mal genauer an.

            Vielen Dank und Beste Grüße
            Basti

        2. Hi Basti,
          Gran Canaria und Beach Buggy hört sich sehr gut an. Von der Breeze war ich im Übrigen nicht sehr angetan. Die Sparkasse hat sich da deutlich interessanter angehört.
          Viel Spaß!

  2. Kommentar #6
    Hi Basti,
    Die Follow-me Funktion habe ich bei einer Breeze gesehen und getestet. Auf dem Handy Controller habe ich mich als Objekt aktiviert. Die Kamera ist mir dann gefolgt. Allerdings nur mit der Linse, die sie auch zu mir gedreht hat. Hinterher geflogen ist sie nicht. Sie blieb immer am gleichen Ort in der Luft.
    Beste Grüße,
    Patrick

  3. Pingback: Praxistest Everysight Raptor | Born2.Bike - Augmented Reality für Biker

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