Gravelbike Livetest

Gravelbike Livetest

Über Gravelbikes haben wir hier schon viel geschrieben. Jetzt war es Zeit für einen Gravelbike Livetest. Wir sind südlich von Rosenheim über die Grenze Richtung Walchsee, dann Sachrang, Aschau und zur Deindlalm und zum Samerberg gefahren. Auf der Strecke hatten alles dabei: Straße, Waldweg und knapp 1.000 Höhenmeter. Und wie schlug sich das Gravelbike? War es die richtige Wahl? Unser Simplon Inissio (Achtung: Werbung, weil Namensnennung) war in jeder Lage einfach souverän: leicht bergauf (sehr gute Untersetzung auf der Kassette), schnell auf der Straße, so dass wir den Roadies leicht hinterher fahren konnten und perfekt auf den Waldwegen. Schaut Euch das Video an – das sagt alles. Viel Spaß!

Setup-Tricks

Gravelbike Livetest
Im Gravelbike Livetest war das Gesamtpaket entscheidend – mehr im Video

Haben wir ein paar kleine Setup Tricks für Euch in unserem Gravelbike Livetest? Ja, um es kurz zu machen. Das Video zeigt Euch noch ein bisschen mehr, aber soviel schon mal vorab: Der Reifen vorne sollte einigermaßen Profil haben. Gerade in den Bergen gibt es immer irgendwo Wasser – auch wenn es drum herum noch so trocken ist. Dann wollt ihr nicht mit Slicks um die Kurve eiern. Die hinteren Reifen dürfen deutlich weniger Grip haben. Damit habt ihr in Summe auch weniger Rollwiderstand. Nächste Glaubensfrage: Gemütlich und bequem oder Speed? Je gemütlicher ihr es haben wollt, desto breiter könnt ihr die Reifen wählen und desto weniger Druck pumpt ihr rein. Wir wollten Speed – also haben wir 30-er Reifenbeite und 4,0 bar Druck gewählt – nicht super bequem, aber sehr schnell! Die Sitzposition auf dem Gravelbike haben wir etwas aufrechter gewählt als auf einem klassischen Rennrad. Das gibt einem etwas mehr Kontrolle zusammen mit dem Lenker, der auch etwas breiter ist als bei einem klassischen Rennrad.

Das Video

Das allgemeine Setup könnt ihr hier nochmal genau nachlesen. Das war es schon im Wesentlichen. Schaut euch kurz das Video an und dann kann’s losgehen.

Im Gravelbike Livetest haben wir die wesentlichen Vorteile kurz zusammengefasst
Blick vom Samerberg – Hinten links im Dunst: der Chiemsee, vorne Wolfgang und Patrick

2 Kommentare zu „Gravelbike Livetest“

  1. Hallo,
    schöner Bericht. Ich bin mittlerweile auch Fan von Crossern und Gravelbikes geworden. Man ist einfach nicht so eingeschränkt wie mit einem Rennrad oder MTB. Man kommt gut voran kann aber auch mal einen Waldweg oder eine Wiese mitnehmen. Dein Bike gefällt mir übrigens sehr gut. Ich fahre ein Cyclocross vo Cube mit der neuen 105er und es macht riesig Spaß. Ich kann allen nur empfehlen sich mal mit dieser Radart zu beschäftigen.
    Grüße

    1. Hallo Chris, vielen Dank für Dein Feedback! Das Simplon Inissio macht auch wirklich viel Spaß – gerade weil es so vielseitig ist. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass jedes aktuelle Rennrad mit Scheibenbremse, entspannter Geometrie und breitem Gabelschaft das Potential zur Vielseitigkeit hat. Wie gut es in der Praxis in allen Disziplinen fährt, ist natürlich noch etwas anderes. Dir wünsche ich auf Deinem Cube Crosser weiterhin viel Spaß und spannende Alltagsabenteuer! Beste Grüße, Patrick

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