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Anfangen, aufgeben, weitermachen – Das Fahrradfahren

Natürlich will man sich sportlich betätigen. Die Optionen sind vielfältig, von Joggen über Schwimmen bis hin zu dem Thema, das diese Seite zusammenhält: das Radfahren. Aber der Einstieg in die Thematik könnte sich für den einen oder die andere doch etwas schwieriger gestalten.

Welches Fahrrad holt man sich?

Es gibt so viele unterschiedliche Fahrräder. Man könnte jetzt einfach ein gebrauchtes Triathlonrad kaufen, aber woher soll man denn wissen, ob dieses Fortbewegungsmittel für einen genau das richtige ist? Schon einem Kind ein Rad zu kaufen, stellt sich mitunter so kompliziert dar, dass es der Zeit einen Artikel wert gewesen sein muss. Das geht ja schon damit los, dass man eine ungefähre Ahnung haben muss, was man mit dem Fahrrad vorhat. Oder besser: Was ist geplant?

Vielleicht möchte man sich einfach nur mit dem Fahrrad umschauen, die Gegend erkunden, an Ruhr, Rhein, Elbe, Weser oder auch nur dem Verlauf des Brunnenbaches folgen? Da würde sich dann natürlich ein Bike eignen, das sowohl schnell als auch leicht und robust ist.

Oder man schnappt sich ein Mountainbike und fährt die etwa 51 Kilometer, welche die Fitnessinsel-Trail-Runde von Augsburg-Oberhausen verspricht. Die Tour dauert knapp vier Stunden und 13 Minuten, lässt sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 12, 1 km/h schaffen und bedeutet die Überwindung von 690 Höhenmetern. Hierfür ist es erforderlich, bei guter Grundkondition zu sein.

Fahrrad fahren und die Gesundheit

Im generellen lässt sich festhalten, dass Radfahren recht gesund ist. Laut Homepage der AOK sollen Bike-Nutzer weniger stressgeplagt sein, wobei sich die Autoren der Seite auf eine Studie der Universität Zürich beriefen. Und in der Tat lässt sich dort der folgende Satz finden: „Those who rode a bicycle more frequently had statistically significant higher odds of having good self-perceived health, less perceived stress, better mental health, and higher vitality.“  ((Avila-Palencia, Ione . et. Al The effects of transport mode use on self-perceived health, mental health and social contact measures: A cross-sectional and longitudinal study, erschienen im Jahr 2018 unter https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/153110/1/ZORA153110.pdf)), also zu Deutsch ungefähr: „Jene, die häufiger Fahrrad fuhren hatten statistisch gesehen signifikant höhere Chancen auf gute selbst-wahrgenommene Gesundheit, weniger wahrgenommenen Stress, bessere mentale Gesundheit und eine höhere Vitalität zu erfahren.“

Das sind natürlich großartige Nachrichten für all jene, die sich gerne aufs Fahrrad schwingen – aber wie komme ich überhaupt in die Verlegenheit, sowas tun zu wollen?

Natürlich hängt es alles von der eigenen Einstellung zur Thematik ab. Es gibt Personen, die kaufen sich ein Fahrrad, haben den festen Vorsatz, es demnächst auszufahren und dann steht das Bike bis Weihnachten in der Ecke. Gut, dann stellt man fest, dass man es gerade nach Weihnachten mal zum Einsatz bringen sollte – Stichwort: Leckereien, die „zwischen den Jahren“ verspeist werden – aber dann ist es draußen schon Dunkel und den Jahreswechsel im Gipsverband verbringen, weil man vom Autofahrer nicht gesehen wurde, ist auch nicht schön.

Und schon steht das Rad wieder bis Ostern in der Ecke, aber dann, dann könnte man doch anfangen. Allerdings ist nach Ostern ja auch bald Sommer und ob man bei hohen Temperaturen Rad fahren sollte, müsste man vielleicht erst einmal mit dem Arzt abklären. Aber wann soll man den Doktor denn anrufen?

Wir sehen, es gibt genügend Momente, in denen man ins Grübeln gerät und dem inneren Schweinehund die Chance gibt, sich zu melden. Vielleicht sollte man diesen überwinden und sich einfach das Fahrrad schnappen und losfahren?

Das ist freilich die beste Idee, wenngleich es dennoch keine allzu schlechte Idee sein könnte, sich vorher vorzubereiten. Allein schon die Frage, wie viele Kilometer man am Tag in Angriff nehmen sollte, müsste beantwortet werden. Hier sagt der ADAC, dass Personen, die komplett untrainiert sind, zwanzig bis dreißig Kilometer am Tag fahren können, während der Normalsportliche schon 50 Kilometer unter die Fahrradräder nehmen kann. Aber auch dies kommt freilich auf das Geländeprofil an.

Hier wird die Fahrt schon schwieriger.

Fazit

„UFF!“, sagt man sich da und fragt sich, ob es nicht doch eine dumme Idee war, überhaupt das Radfahren zu beginnen. Allerdings, wenn man bedenkt, dass die Nutzung des Bikes der Gesunderhaltung dient, könnte es sich vielleicht doch lohnen.

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