Challenge Altissimo 601

Torbole Abendstimmung
Torbole Abendstimmung am Ende des Altissimo 601

Eine Legende: der Trail Altissimo 601 nach Torbole

Unsere Variante
Unsere Variante des Altissimo 601 nach Torbole

Der Gardasee ist das Paradis der Mountainbiker. Ist man erst mal am Lago und fragt nach den „schönsten“, „bemerkenswertesten“ oder „spannendsten“ Touren, dann erhält man meistens „Tremalzo“ (hier ein paar Fotos und eine kurze Beschreibung) und „Il Seicentoeuno“, den Trail vom Monte Altissimo 601 nach Torbole als Antwort. Der Trail 601 geht von etwas über 2.000 Meter über Null auf dem Altissimo auf 70 Meter üN in Torbole am Nordufer des Gardasees runter.

Nahe des Monte Altissimo 601

Die fast gerade Linie zieht sich kompromisslos fast ohne rechts und links abzuweichen vom Gipfel zum See. Mit einem Shuttle kann man sich auf etwa 1.700 Höhenmeter fahren lassen, zum Gipfel muss man dann noch ein paar Höhenmeter fahren.

Altissimo 601 Aussicht
Selbst bei diesigem Wetter wunderschön: der Lago!

Unsere Tour

Auch wir konnten der Verlockung nicht widerstehen: Ca. 2.000 Tiefenmeter auf nur etwa 22 km – da waren wir dabei. Allerdings haben wir ein paar kleine Verschnaufpausen eingebaut und sind nur etwa die Hälfte der Strecke auf der Altissimo 601 gefahren. Im Allgemeinen sind wir immer noch Tourenfahrer und keine Downhiller. Aber die Neugier hat gesiegt.

Altissimo 601
Altissimo 601 im Überblick

Das Wetter war etwas bedeckt, was sich leider auch in einer geringeren Menge an verwertbaren Bildern bemerkbar gemacht hat. Auf den Spaß auf der Tour hatte das jedoch keinerlei Einfluss.

Wir haben noch eine italienische Alm in das Programm aufgenommen und sind immer wieder mal eine ruhigere Runde gefahren. Generell musste ich gefühlt alle 1.000 Meter erst mal anhalten und Luft holen, die Arme entkrampfen und massieren.

Torbole von oben

Wer meint, dass runter fahren total easy ist, der kennt diese Tour offensichtlich nicht (oder hat keine Nerven). Höchste Konzentration war gefordert.

Und noch etwas: wir wollten zuerst von Malcesine mit der Gondel und dem Rad nach oben auf den Monte Baldo hoch fahren. Infos findet ihr hier. Aber bitte informiert euch vorher und ruft am besten dort an. Wir hatten das Glück die Informationen erst in der Abfahrtshalle zu sehen, nachdem wir im kostenpflichtigen Parkhaus die Bikes zusammen gebaut hatten. Bei den Bike-Shuttles wie Luca seid ihr in der Regel deutlich besser aufgehoben. Flexibel und mit unter € 20,- auch nicht teuer.

Noch ein paar schöne Fotos vom Gardasee? Hier hatten wir Glück mit dem Wetter. Die Tour selbst war schön, aber nicht so spektakulär.

Es gibt ein tolles Video vom Andi von Gletschersau, das wir Euch hier

zeigen möchten (vielen Dank für die Freigabe, Andi!).

 

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